Am 2. April wird die PRODUZENTENGALERIE WIEN nach 3jährigen Bestehen mit einem neuen Konzept, an einem neuen Ort im 1.Bezirk mit zusätzlich neuen Künstlern wieder eröffnet.

Sie besteht aus 10 Künstlern, die die Galerie demokratisch selbst leiten. 

Nicht nur der Verkauf ist für sie bedeutsam, ebenso wichtig ist die Diskussion über die gegenwärtige Entwicklung der Kunst und die Position, die sie dabei innehaben. Die Künstler stellen selbst in der Galerie aus, bestimmen das Programm und veranstalten regelmässig Diskussionen und Performances.

Die erste Ausstellung hat den Titel „ROOTS“ und zur ersten Podiumsdiskussion haben wir Professor Wolfgang Ullrich, Leipzig eingeladen. Prof. Wolfgang Ullrich hat mit seiner These von „Siegerkunst“ und „Kuratorenkunst“ den eigenständig arbeitenden Künstler für die Zukunft totgesagt. Wir wollen den Gegenbeweis antreten:

„ROOTS“ ist eine Ausstellung über die Entstehung der künstlerischen Ausdrucksformen jedes einzelnen von uns. Wir sind weder durch die Schule der „Siegerkunst“ gegangen, um geschmeidig zu sein, noch machen wir „Kuratorenkunst“ die eher in politischen Statements besteht und kaum mehr Kunst ist. In der Ausstellung „ROOTS“ wollen wir die Entstehung der ureigenen individuellen Sprache der Kunst jedes einzelnen von uns zeigen. Diese Sprache kann aus frühkindlichen Erlebnissen entstehen, ebenso wie aus der pubertären Umbruchsphase. Sie kann von Leitpersonen geprägt sein, ebenso wie vom Ortes des Heranwachsens. Die Sprache des Künstlers ist seine unverwechselbare Form sich auszudrücken.


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