Hintergrund und Voraussetzungen


 

Hintergrund und Voraussetzungen für die Produzentengalerie in Wien

Im Rahmen der Internationalen Sommerakademie für Bildende Künste und Medien Venedig 2014 wurde in der Meisterklasse „Career oft he Artist“ von den beiden Berliner Galleristen Gerd Harry Lybke (GALERIE EIGEN+ART) und Christian Ehrentraut (Galerie Christian Ehrentraut) ein Modellprojekt „ProduzentenGalerie“ entwickelt. Grundlage für diesen Prototypen, der während der Sommerakademie in drei verschiedenen Modellformen durchgespielt worden ist, sind die Erfahrungen der letzten 15 Jahre die in einer Reihe solcher Projekte gemacht worden sind.

Wesentlichste Erfahrung ist die reale Chance, unter den beschriebenen Bedingungen für die teilnehmenden Künstler Marktpräsenz zu erreichen. Aufgrund der drei durchgespielten Modelltypen wurde gezeigt, dass es nicht nur Absolventen einer Kunstakademie sind, die sich zu einem solchen Projekt zusammenschließen können, sondern auch in ihrer Karriere fortgeschrittene Künstler oder Quereinsteiger, soferne sie gruppefähig sind und gemeinsam neue kreative Konzepte entwickeln können.

Sowohl der Erfahrungshintergrund der beiden genannten Galeristen, als auch Modelltexte bis hin zu den Gesellschafterverträgen sind auf den bisherigen Erfahrungen vorhanden und können mitverwendet werden.

Im ersten Schritt der Konkretisierung wird die Bildung einer solchen Künstlergruppe parallel in verschiedenen Städten vorgeschlagen, wobei im Moment die Standorte Wien, Düsseldorf und Berlin die ersten Kristallisationspunkte sind.

Da es wichtig ist, dass die beteiligten Künstler ihren Freundeskreis, ihre Interessenten, Kunden und auch Sammler in die Aktivitäten der Galerie einbinden und einladen, ist es entscheidend, dass die Künstler an diesem Standort, oder zumindest in der Region dieser Standorte ansässig sind.

Erforderliche Voraussetzungen seitens der teilnehmenden Künstler

Wichtigste Voraussetzung ist die Fähigkeit in einem Team von 10 Künstlern zu kooperieren, und in der Lage zu sein, für die neue Galerie eine Identität und Marke zu entwickeln.

Außerdem ist eine Mindesteinlage von € 2.500.- für das erste Jahr erforderlich, sowie anschießend der gleiche Betrag für das zweite Jahr.

Da es für die Produzentengalerie wichtig ist, möglichst viele der ausgestellten Arbeiten zu verkaufen, muss auch eine Bereitschaft der Künstler da sein, die Preise der Arbeiten niedrig zu halten.

Es kann nicht erwartet werden, dass der Verkauf der Kunstwerke, noch dazu mit hohen Preisen vom Start weg funktioniert. Vielmehr geht es in diesem Projekt um das Sammeln neuer Erfahrungen auf dem Kunstmarkt, des Entwickelns eines gemeinsamen Brandings, sowie des Entwickelns einer Öffentlichkeitsaufmerksamkeit für die Aktivitäten dieser neuen Galerie. Es ist der Hintergrund dieser Einstellungen und die Prioritätenreihung dieser Ziele entscheidend. Geling es, einen Galeristen mit Erfahrung zu finden, der die Arbeit übernimmt, können auch ein bis zwei Praktikanten eingestellt werden. Dieses Team kann sämtliche organisatorische Arbeiten, die regelmäßigen Öffnungszeiten, die Organisation der Events und Eröffnungen sowie den Verkauf übernehmen. Den Künstlern obliegt das Einbringen der Kontakte, der Freunde und der Sammler, sowie die Gestaltung der Eröffnungen und der Veranstaltungen während der Ausstellungen, sowie der Präsenz während dieser.

Kontaktnahme für Interessenten

Um eine Gruppenbildung zu beginnen empfiehlt es sich, um eine Kerngruppe von 2-3 Personen herum weitere 7-8 Personen über Mundpropaganda und auch Ausschreibungen sukzessive hinzuzugewinnen.

Folgende Ansprechpersonen haben sich für die Gruppenbildungen bereit erklärt:

  1. Standort Berlin ...
  2. Standort Düsseldorf....
  3. Standort Wien...
  4. Weitere Standorte: Interessenten und Vorschläge für weitere Standorte bitte direkt an das Büro der Internationalen Sommerakademie mit einem formlosen Schreiben zu richten. Wir werden diese Information sodann verbreiten.