Marielis Seyler

Mitglied der Gesellschaft bildender Künstler im KÜNSTLERHAUS (Vorstand)

Mitglied bei FLUSS – NÖ Initiative für Foto- und Medienkunst

Seit 1987 Mitglied des Syndikat der Pressephotographen

– Studium an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, Wien

– Fotografin bei der Werbefilmagentur Inselfilm, München

– Lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin in Tokyo, Japan

– Rückkehr nach Wien,

– Außerordentliche Studentin bei Prof Hausner, Akademie, Wien

– Freischaffende Fotografin mit eigenem Studio in Barcelona, Spanien

– Lebt und arbeitet in Paris und Köln(auch als Direktorin Galerie Onnasch und Gmurzynska)

– Kehrt zurück nach Wien (als Leiterin der Galerie Curtze, dann Galerie Lang)

– Koordination und Management von Österreich II (Fernsehdokumentation v. Hugo Portisch) 

– Lebt und arbeitet in Wien und Neulengbach, Niederösterreich

Wesentliche Einzelausstellungen im In- und Ausland  

Galerie Exner, Wien,

Galerie Göttlicher, Krems

Galerie Apicella, Köln,

Arte Bologna, Bologna,

Galerie Charles de Rose, Paris,

Gallery Man Reykjavik, Island,

CUTLOG Artfair, Paris,

ARTEXPO, New York,

Galerie Vernon, Prag,

Nationalgalerie Prag,

Projekt in Kooperation mit dem Museum Ludwig, Köln, 

Eyes on, Monat der Fotografie, Wien

Gallery SOHO20Chelsea, New York

Künstlerhaus Wien  

Gallery Peithner-Lichtenfels, Wien

Galerie am Park, Wien

Wesentliche Ausstellungsbeteiligungen

OUVERTURE, Art Miami, Miami

WAH Center, New York

SMART FESTIVAL Grand Rapids/Chicago

Zeit-zeugen Fotografie in Österreich seit (1945), Künstlerhaus Wien

FLUSS “Aus dem Osten”, Fotohof West, Innsbruck

Text:

Die Photographie ist für Marielis Seyler die bildnerische Basis und Medium der Erzählungen selbst. In vielfältiger Weise verändert sie das photographische Bild durch eine Reihe von Eingriffen und Veränderungen. Durch Hinzufügungen von Naturmaterialien und Kombinationen verschiedener Gegenstände, aber auch durch die Verwendung unterschiedlicher Trägermaterialien für die Photoemulsionen wie Transparentoder Packpapiere erweitert sie das photographische Bild hin zu einem Objekt.

Der Bezug zur Natur akzentuiert diesen Prozess weiter, etwa wenn sie Bilder einem längern Verwitterungsprozess im Freien aussetzt und damit das Moment der Zeitlichkeit, das der Photographie per se inhärent ist, sichtbar macht. Als „Zeichenstift der Natur“ bezeichnet der Erfinder der Negativ-Positiv-Photographie Henry Fox Talbot 1840 dieses Bildmedium. In der spezifischen Verschränkung von Natur und Kunst in den Werken von Seyler stellt sich gleichzeitig aber auch die Frage nach der Natur der Kunst als zutiefst menschliches Phänomen. Für Marielis Seyler ist die Kunst damit eine condition humaine!

Carl Aigner