Nina Ripbauer Malerei und eine live Camera obscura

"Hat David Hockney recht?",Öl/Leinwand, 2004

“Hat David Hockney recht?”,Öl/Leinwand, 2004


In der nächsten Ausstellung präsentiert das neueste Mitglied der Produzentengalerie Wien, Nina Ripbauer ab 02. Juni malerische Arbeiten. Ihre Bilder halten alltägliche Objekte und Landschaften fest und bilden diese auf realistische Art und Weise ab. Die Bilder sind farbig-leuchtend und spiegeln die Ereignisse ihres Umfelds wider.

Während der Ausstellung sind Besucher dazu eingeladen eine Camera obscura, welche in der Galerie aufgebaut wird, auszuprobieren und sich an dieser Technik der „alten Meister“ zu versuchen: Sie können beobachten, wie ein Bild durch eine Linse spiegelverkehrt auf eine Fläche projiziert wird und dieses dann unter Verwendung von mitgebrachten Malmaterialen selber nachzeichnen.

„Ich habe das Gefühl, dass sie mich in ihrer Malerei entscheidende Dinge fragt: Was heißt es Dinge zu sehen? Wie ist die Abbildung eines Objektes aufgebaut? Was ich in all ihren Arbeiten finde ist das eigentliche Gefühl, wie man Dinge, die uns umgeben festhält. Ist es nicht so, dass durch dieses Gefühl des realen Ergreifens eine andere reale Grundlage entsteht, bei der sich das „Jetzt“ indem wir leben und das „Jetzt“, das zeitgenössische Maler bemüht sind in ihren Werken einzufangen, in einem Bild überlagern? Man findet etwas Nostalgisches in ihren Bildern und die Idee der Originalität des Empfindungsvermögens scheint ihr nicht wichtig zu sein. Diese Tatsachen begründen das Fundament einer neuen Realität und sie antizipieren den Grenzbereich einer neuen Bedeutung der Malerei.“

Sakuya Tatehata
Bildhauer
2013, (Auszug)

Vernissage
1. Juni um 19:00 Uhr

Dauer der Ausstellung
02.06.2016 – 02.07.2016

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag 12:00 bis 18:00 Uhr
Samstag 11:00 bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung