Philomena Pichler

Philomena Pichler ist Künstlerin, Malerin – sie ist Autodidakt! Sie wurde 1947 in St. Johann in Tirol geboren, wo sie bereits in Ihrer Jugend Ihre Leidenschaft zur Malerei entdeckte. 1964 erhielt sie bereits als 17-jährige den Anerkennungspreis des Kölner Stadtanzeigers, besuchte anschließend Ausbildungsseminare bei Prof. Opperer und Prof. Otte in Salzburg sowie bei Prof. Gerald Nitsche in Innsbruck. In Wien absolvierte
sie drei Semester Lithographie – Steindruck bei Mag. Doz. Wojtek Krzywoblocki, bei Mag. Lebzelter und bei Mag. Dr. Kodera.

Eine besondere Auszeichnung und Wertschätzung Ihrer künstlerischen Kreativität erhielt sie durch die Aufnahme als “Ordentliches Mitglied” im Künstlerhaus Wien – Gesellschaft für Künstlerinnen und Künstler Österreich im Jahr 2017.

Im Museum Rades in Hamburg erreichte sie 1972 den 1. Preis bei einem international ausgeschriebenen Malwettbewerb. Weitere Preise errang sie bei den Tiroler Kulturtagen sowie 1989 bei der )nternational Art Competition”. Obwohl sie künstlerisch schon früh über die Grenzen Ihrer Heimat hinausblickte, blieb Tirol lange der Mittelpunkt Ihres Lebens und malerischen Tätigkeit. Zahlreiche Ausstellungen und Teilnahmen an Ausstellungen konnte sie über die Jahre in Ihrem Heimatland Österreich verbuchen (Kitzbühel, Osttirol, Kärnten, Burgenland, Vorarlberg, Wien, Wr. Neustadt).

Anfang der neunziger Jahre wagte Philomena Pichler in Wien einen neuen Start und der künstlerische Erfolg blieb nicht aus. Es folgten große Ausstellungen in Deutschland, Italien, Ungarn sowie in den USA.

Mit Ihrem seit dem Jahre 2002 entstehendem Bilderwald” bestehend aus 400 Bäumen – “jeder Baum ein Unikat” geht Philomena Pichler wieder einmal einen Schritt zur Objektkunst, wobei sie sich jedoch als Malerin treu bleibt, verwendet sie doch schon vorhandenen Bilder dafür. Ihre aus dem Boden wachsenden Bäume strotzen vor Lebenskraft und Freude, sie sind die bunte Vielfältigkeit, detailverliebter Natur, aus der Philomena Pichler ihre Inspiration bezieht. Die feinen, oft amüsanten Details der Einzelobjekte fügen sich in der Gruppe zu einem harmonischen, aber lebhaftem Ensemble zusammen: man wird des “Schauen” nicht müde!

Auf die Frage: Was verstehen Sie unter Kunst?, antwortete die Künstlerin bei einer ihrer vielen Ausstellungen mit den Worten “Kunst ist für mich: Gegenstände die mich zum Denken anregen”: