Tagebuch Verlauf


 

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Im Zuge der Vernissage der Ausstellung ‚Dazwischen‘ am 15. März 2017 hat die Produzentengalerie Wien ein neues Projekt ins Leben gerufen: "Tagebuch". Die KünstlerInnen dokumentieren ab diesem Zeitpunkt ihr künstlerisches Schaffen. Auf Facebook und Instagram werden diese Zwischenschritte in Form von Kunstwerken, Fotos, Texten und Gedanken gepostet, sodass Interessierte stets auf dem Laufenden bleiben können. 

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
15. März 2017
Das Leben ist wie ein Wunder: Es beginnt jeden Tag aufs neue.
Dieser unglaubliche Moment des Neubeginns ist das Motiv des ersten Tages unseres gemeinsamen Tagebuchprojektes.
Und jeder Tag ist anders.
Deshalb wird jedes Bild dieses Tagebuches in einer anderen Form, oder Technik, oder Stimmung sein.

Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch
Mittwoch 15. März 2017 10:30 Kapstadt Südafrika:

Der erste Tag meiner Tagebucheintragungen, mein 5 Morgen in Südafrika, einem wahrhaft faszinierenden Teil der Welt. Die Nacht hat endlich den lang ersehnten Regen gebracht. Wasser ist hier sehr kostbar und die Wasserreserven des Landes sind auf 23 % gesunken. Am frühen Morgen als die
Dunkelheit dem Licht gewichen ist das hier für einen Maler sehr beeindruckend ist und ein wahres Farbenspiel beim Übergang von Atlantik zum Himmel zeigt, war der Kampf von Regen und Sonne spürbar. Die Sonne hat gewonnen. Es ist jetzt ein herrlicher Tag in Südafrika angebrochen.
Hier müsste man sich nur zum Malen zurückziehen können.
"What a wonderful world"

Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
15. März 2017

diary 1/Foto Safari who is who am Donau Kanal

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Im Zuge der Vernissage der Ausstellung ‚Dazwischen‘ am 15. März 2017 hat die Produzentengalerie Wien ein neues Projekt ins Leben gerufen: "Tagebuch". Die KünstlerInnen dokumentieren ab diesem Zeitpunkt ihr künstlerisches Schaffen. Auf Facebook und Instagram werden diese Zwischenschritte in Form von Kunstwerken, Fotos, Texten und Gedanken gepostet, sodass Interessierte stets auf dem Laufenden bleiben können. 

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
16. März 2017

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
17. März 2017

diario 2 - wunderbares Schmiermittel um dem Tag einen ruhigen Fluss zu geben. ins langsam strömende Wasser starren!

 

Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
17. März 2017
...und dabei einen Kosmos auf zu finden : die Andromeda-nebel der Vogelscheißebatzen ..

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
17. März 2017

Tony Cragg derzeit in Wien zu sehen.

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
18. März 2017
"Rutte, du hast die Wahl gewonnen, einen Freund hast du verloren"

Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch 
18. März 2017

Südafrika

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch 
19. März 2017

Südafrika

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
20. März 2017

Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch 
20. März 2017

Südafrika

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch 
21. März 2017

Südafrika

Beyond Ngdala Tented Lodge in Südafrika
5 Uhr Wecken es ist noch dunkel
5:30 Abfahrt mit dem Safariauto von der Lodge weg. Es wird hell Impalaherden
2 Elefanten weiblich kreuzen unseren Weg. Wir sind ganz nahe dran.
Sonne geht in einem unglaublich weichen Licht über dem Dschungel Südafrikas auf.
Wir kreuzen mit unserem Fahrzeug ein sandiges ausgetrocknetes Flussbett. In der Ferne sieht unser Gaid Löwen lagern. Wir fahren in dem Flussbett Richtung Norden und nähern uns vorsichtig einer Gruppe von Löwen die friedlich und faul die ersten Sonnenstrahlen geniessen. 3 prachtvolle Löwenweibchen . 1 ganz jung aber bereits erwachsen Eine Mutter mit 4 etwa 6 Monate alten Löwenbabies und eine Mutterlöwin mit 5 ganz kleinen etwa 3 Monate alten Ganz drolligen Löwenbabies die wie kleine Stofftiere aussehen. Unser Ranger stellt das Auto relativ knapp vor den Tieren ab. Die Jungen betrachten uns voller Neugier, die "Alten" würdigen uns keines Blickes. Diese Safariautos mit den Menschen sind für diese Tiere in der Lodge ganz normal, stellen keine Gefahr für sie dar. Unfassbar. Neben diesen Raubtieren stehen zu dürfen und für etwa eine Stunde an ihrem Leben teilhaben zu dürfen. Es war so unglaublich faszinierend die grazilen Bewegungen der Tiere zu sehen, ihre menschlich anmutende liebevolle Mutterliebe zu ihren Babies zu beobachten. Das tollpatschige Verhalten der Kleinen das Spielen und Faulenzen. Dankbar für dieses unglaubliche Erlebnis und schon treffen wir einen Einsamen Elefantenbullen
16 uhr neuerliche Pirschfahrt.
Ich bin dankbar und es erfüllt mich mit Ehrfurcht, die Schönheit und Vielfalt dieser Wildtiere erleben zu dürfen.
Sie müssen unbedingt geschützt und keinesfalls bejagt werden.....

Wolf Werdigier: Tagebuch
21. März 2017

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
22. März 2017

"Das letzte Jahr in Marienbad" war immer schon mein Lieblingsfilm. Heute ist aber offensichtlich alles viel verwickelter."

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
23. März 2017

Foto von andreas seraphin maria

 


Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
23. März 2017

diario Video

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
23. März 2017

unser Gespraech heute mittag, wie weit intime Aussagen im Tagebuch verschluesselt werden koennen. ein Beispiel: Berninis Hl Theresa.

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
24. März 2017

Vortrag "Produzentengalerie" vor Studenten der Wirtschaftsuniversitaet Wien: die Gruppe als Institution hebt dich empor wie ein Pferd und trotzdem bist du entweder Reiter oder Zuschauer

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
25. März 2017

das Wichtigste in der Emanzipation der Frau ist finanzielle Unabhängigkeit: Goldregen egal woher

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
26. März 2017

Ich lerne nie aus: Kompetenz heisst ein klares Kommando 

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
27. März 2017

ich traeumte, dass die Staatsoper brennt. aber wofuer brennt das Unbewusste?

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
28. März 2017

die Faszination des Anzuendens: welche Explosivkraft steckt in einem einzigem Zuendholz

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Katharina Moser: Tagebuch 
29. März 2017

 
Nachdenken über Wolken – wie funktionieren sie, die Gesetzmäßigkeiten der Vergänglichkeit ? Kondensstreifen sind als neue Wolken anerkannt – löse sie auf in Flügel, die über den Himmel gleiten

Wolf Werdigier: Tagebuch 
29. März 2017

heute bei Andreas: die Kunst als Befreiungsprojekt: Frank Zappa The Black Page. die Kunst fuer mich ein Befreiungsprojekt? Die Neue Linke war ein Befreiungsprojekt aus der Nazi und Zionisten Enge und die Kunst die Befreiung aus der fruchtlosen Politdebatte

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
30. März 2017

Albert Camus schreibt in seinen Tagebuechern:

"Die Zeit vergeht nicht schnell, wenn wir sie beobachten. Sie fuehlt sich ueberwacht. Aber sie nuetzt unsere Zerstreutheit. Vielleicht gibt es sogar zwei Zeiten, eine, die wir beobachten, und eine, die uns verwandelt."

Nun werde ich in die Welt geschickt, um etwas Neues zu lernen, gleich drei Mal, jetzt, wo ich dachte, alles gelernt zu haben. Es ist als wuerden sich neue Moeglichkeiten eroeffnen. Dies muesste mit wunderbarer Vorfreude verbunden sein, haette ich nur die Gewissheit, dass ich dies Erlenen auch durchhalte.

Hier kommt mir Camus`Beobachtung zu Gute. Ich kann in einem Monat in meinem Tagebuch nochmals zurueckkehren an den heutigen Tag und nachsehen, wie weit ich mit meinem Lernen gekommen bin. Es ist das Beobachten unserer Verwandlung.

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.


Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
31. März 2017

 


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Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
31. März 2017

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
31. März 2017

Vorbesprechung in Venedig mit Prof. Fiorenzo Bertan zur Architekturklasse: Bau eines Prototypen einer vollservicierten Strandliege

 

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Katharina Moser: Tagebuch 
01. April 2017

Liebes Tagebuch, heute haben sich die Kormorane in Greifenstein gesonnt und wir am Rad darüber

 


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Wolf Werdigier: Tagebuch
01. April 2017

arcobaleno pigmente venedig

 

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
02. April 2017

Wanderung durch die Au ist eine fundamentale Lehrstunde in Sachen Leben!!

Katharina Moser: Tagebuch 
02. April 2017

work in progress an einem traumtag...

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
02. April 2017

Verhandlungen in Venedig : wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder für die Internationale Sommerakademie Venedig aus düsteren Gewölben wager Vereinbarungen konkrete Zusagen erarbeitet. Das Fest kann beginnen!

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
03. April 2017

am fruehen Morgen, wenn eine Brise vom Meer in die zarten Vorhaenge faehrt und diese ueber unsere Koerper streichen

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
04. April 2017

Man kann negative Erlebnisse nur durch positive gleicher Art loeschen
"ich bin heute von der Rolle" sagt man in Norddeutschland, obwohl es dort keine Berge gibt

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Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
04. April 2017

diario 6

 

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch 
05. April 2017

Hampelmännchen einst und jetzt 1880-2017

Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch 
05. April 2017

Bush Meeting

Katharina Moser: Tagebuch 
05. April 2017

 
Liebes Tagebuch, heute ist Kreuztag, das ist ein Tag, an dem wir alle etwas für das Tagebuchprojekt machen müssen, und es ist ein Kreuz mit den Kreuztagen, weil ich Druck aller Art hasse und daher habe ich Kreuztagsbilder gemacht, mit Kreuzen am Kreuztag.

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Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
05. April 2017

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
05. April 2017

Glueck ist es, den Feldaufschwung gut zu koennen
in der Ausstellung Michi List gibt es die Definition "....Glueck im Gespraech mit positiv gestimmten Menschen... Dieses Thema ist faszinierend und mein Gefuehl eines solchen Gespraeches ist das eines Turners beim Feldaufschwung. Als Schueler hasste ich Geraeteturnen weil ich mich immer zu klein und zu schwach fuehlte. Jetzt ist alles verziehen. Heute verbinde ich dieses Gefuehl des Schwung holens und dann um die Stange Wirbelns mit dem Glueck im Gespraech.

Christine Michaela List: Tagebuch 
05. April 2017

Die Individualität in der Gruppe behalten. Ein Austausch mit Respekt.

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

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Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
06. April 2017

diario 7 AIDA Wolf Zeile

Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
06. April 2017

crazy day

Wolf Werdigier: Tagebuch
06. April 2017

"Manchmal gelingt intensive Konzentration  auf ein Ziel und alle Schweine fliegen raus"

Wolf Werdigier: Tagebuch
06. April 2017

Magische Momente, die unklar bleiben.

Heute sagte ich Andreas zu, die Diskussion in der Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste zu besuchen.
Kurz später rief mich Ulli an, ob ich mit ihm zu Parsifal in die Staatsoper gehen würde. So begann ich um 19.00 
mit der Diskussion und ging anschliessend zum dritten Akt von Parsifal.
Was war magisch?
es könnte sein, dass ein Moment, der an sich nichts besonderes ist, aber gerade eine kurze Pause 
zwischen zwei sehr heroischen Räumen, der Akademie einerseits und der Staatsoper andererseits, etwas Magisches hat.
es könnte sein, dass ich von beiden Veranstaltungen in unterschiedlicher Weise aufgewühlt war. 
es könnte sein, dass die Eile und Unruhe nicht wie sonst meistens Oberflächlichkeit erzeugte, 
sondern im Moment der kurzen Pause dazwischen, Aufmerksamkeit.
Jedenfalls rief mich in dieser Pause mein früheres Modell von hinten beim Namen, stand plötzlich vor mir,
und ich wusste nicht was ich sagen sollte.

Jedes einzelne Ereignis hatte nichts Aussergewoehnliches und doch hatte alles zusammen eine starke Magie.

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch
07. April 2017

Nach einer deprimierenden Niederlage musste ich mich wieder aufrichten: Am besten mit den Gedanken an den bereits besprochenen Felgaufschwung

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.


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Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
08. April 2017

Diario 8 ... Kunst  im Café

 


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Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
08. April 2017

Diario 9 grün

Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
08. April 2017

Diario 9 grün

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Christine Michaela List: Tagebuch 
09. April 2017

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
9. April 2017

Ich bewundere die Deckenplastik des Volkstheaters. Skulptur und Malerei gleichzeitig, Dekoration und wilde Expressivitaet die Darstellung der Fackel: heisst das nicht "Brennen fuer die Kunst?"

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.


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Andreas Orsini-Rosenberg: Tagebuch
10. April 2017

diario 10 ein paar Sekunden white thrill

Wolf Werdigier: Tagebuch 
10. April 2017

Zur Zeit ist Rgina auf 100 Baustellen und Buehnen. Aber wenn es ihr zu viel wird, kann sie ueberall 100 kleine Eckerln finden, die so fein sind wie bei ihr zu Hause.

 

 

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.


Christine Michaela List: Tagebuch
11. April 2017

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
11. April 2017

Es ging immer um Ohnmacht und wehrlos den Eltern ausgeliefert sein.

 

 

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
12. April 2017

Vom Hineinfallen

Ein Tagebuch in Form von Kunst zu uebersetzen ist wie eine Trance Induktion. Betreibst Du es eine gewisse Zeit, faellst Du hinein und nichts ist schoener als dort zu verweilen. Und dennoch treibt es Dich andauernd an, zu schaffen und zu interpretieren.

Wie Metastasio schreibt:
"So träume ich und fabuliere, und wenn nach Belieben
Papierne Mär und Träume ich webe und verziere,
Wird' töricht so sehr ich von Mitleid getrieben,
Daß falsche Not wütend und weinend ich erspüre.
Doch wenn dem Blendwerk der Kunst fern ich geblieben,
Bin weiser ich dann wohl? Was ruhlos ich räsoniere,
Vielleicht verstummt es irgendwann? Vielleicht zerstieben
Aus bess'rem Grund Glut und Groll, die ich spüre?
Doch, ach, nicht das allein, was ich singe und schreibe,
Ist Lug und Trug, auch was ich fürchte, erstrebe,
Alles ist Lüge, die Zeit im Wahn ich mich mir vertreibe.
Ein Traum ist alles ganz und gar, was dahier ich erlebe.
Ach, du, o Herr, wenn Wachheit geworden zur Bleibe,
Mach, dass der wahren Dinge Hort Frieden mir gebe!

 

 

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Christine Michaela List: Tagebuch
13. April 2017

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
13. April 2017

Tagebuch 13. April 2017: über das Verfassen eines Tagebuches 

Ein Tagebuch in Kunst auszudrücken ist wie in Trance zu fallen.
Betreibst Du es eine gewisse Zeit, faellst Du hinein
und nichts ist schoener als dort zu verweilen.
Und dennoch treibt es Dich andauernd an,
zu übersetzen und zu interpretieren.

Wie Metastasio schreibt:
"So träume ich und fabuliere, und wenn nach Belieben
Papierne Mär und Träume ich webe und verziere,
Wird' töricht so sehr ich von Mitleid getrieben,
Daß falsche Not wütend und weinend ich erspüre.

Doch wenn dem Blendwerk der Kunst fern ich geblieben,
Bin weiser ich dann wohl? Was ruhlos ich räsoniere,
Vielleicht verstummt es irgendwann? Vielleicht zerstieben
Aus bess'rem Grund Glut und Groll, die ich spüre?

Doch, ach, nicht das allein, was ich singe und schreibe,
Ist Lug und Trug, auch was ich fürchte, erstrebe,
Alles ist Lüge, die Zeit im Wahn ich mich mir vertreibe.

Ein Traum ist alles ganz und gar, was dahier ich erlebe.
Ach, du, o Herr, wenn Wachheit geworden zur Bleibe,
Mach, dass der wahren Dinge Hort Frieden mir gebe!“

Tagebuch
Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
14. April 2017


Ich war überrascht mit welch warmer und freundschaftlicher Atmosphäre wir von den Jour Fixe Teilnehmern des Künstlerhausvereins begrüsst wurden.
und die Stimmung erinnerte mich an Cocteaus Worte:
"FOR THOSE WHO BELIEVE, THAT NOTHING IS IMPOSSIBLE."
Tag darauf montierten Regina und ich Wandleuchter in ihrem Haus, solche wie sie Cocteau in seinen Filmen zu verwenden pflegte.

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

Ein Projekt von Annemarie Ebm-Schaljo, Christine Michaela List, Katharina Moser, Nina Ripbauer, Andreas Orisini-Rosenberg und Wolf Werdigier.

Wolf Werdigier: Tagebuch 
15. April 2017

In der Erzählung wird Hanolds Traum von "Gradiva" in Pompeji bis ins Detail wahr. Das Sehen nach innen und das nach aussen sind für den Protagonisten eng verknüpft, und in seinen Gesprächen mit Gradiva werden Traum und Wirklichkeit kaum mehr geschieden.
Ich erinnere mich, in meiner Jugend genau diese Gefühle gehabt zu haben. Für mich war es nicht "Gradiva", für mich war es die "Nike von Samothrake". Vielleicht, weil sie mit ihrem Busen voller Kraft gegen das stürmische Meer voranschritt. Ich stand verträumt im Musée du Louvre vor dieser Frau und es mischte sich Traum und Realität.
Die Nike wurde nun im neu gegründeten Skulpturenpark von Altmünster in der Seebadstrasse 1 aufgestellt.

 

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
16. April 2017

„Glück rennt.“
Die Skulptur wurde nun ebenfalls im neu gegründeten Skulpturenpark von Altmünster in der Seebadstrasse 1 aufgestellt.

 

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
17. April 2017

Drei Viertel der österreichischen Türken stimmten für die Diktatur. Was wäre schon dabei wenn der ORF seine Nachrichten auf türkisch übersetzen würde! Wir sind doch nicht völlig hilflos.

 

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
18. April 2017

Tagebuch ist manchmal wie Aufräumen. Frühere Ideen kommen wieder. Auch beim Aufräumen merke ich die endlose Wiederholung von Gedanken. Dabei denke ich immer, daß sie mir zum ersten Mal einfallen.

 

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Annemarie Ebm-Schaljo: Tagebuch 
19. April 2017

 

Wolf Werdigier: Tagebuch 
19. April 2017

Gotische Abstraktion in der Pfarrkirche Altmünster

 

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Verlauf vom 15. März bis 31. Mai 2017

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
20. April 2017

Nur David Zwirner kam auf die Idee sich auch auf der Strasse zu positionieren. Interessant auch, dass er nicht an der Art Brussels teilnimmt, sondern an der Independent.

 

 

Tagebuch
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Wolf Werdigier: Tagebuch 
21. April 2017

Independent Brussels Art Fair: Tetsumi Kudo´s interpretation of his cooperation with Ionesco on one of his theater plays. The once restless avantgarde and innovative Ionesco now behaves unflexible and authoritarian like a fossile. What a metapher!

 

 

Christine Michaela List: Tagebuch 
21. April 2017

Wunderübung in Kottingbrunn mit Leihwagen von cml

 

 

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
22. April 2017

Violinkonzert Tschaikowsky op 35 im Wiener Konzerthaus: Welch ein Irrtum! Wann immer ich dieses Konzert hörte, dachte ich, dass angesichts der Millionen Menschen, die im Schlamm verbluten und elend sterben, nichts die Existenz des Menschen rechtfertigen würde, gaebe es nicht diese Musik. Und Tschaikowsky bejubelt den Menschen wie einen Phoenix aus der Asche.

Erst jetzt las ich nach: Tschaikovsky war zu diesem Zeitpunkt wahnsinnig gluecklich nach langer Depression. Einer Depression, weil er heiratete um der Gesellschaft gerecht zu werden, wahnsinnig gluecklich, weil er sich mit seinem homosexuellen Freund in die Schweiz zurueckzog und komponierte.

 

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Wolf Werdigier: Tagebuch 
23. April 2017

Nachlese Brüssel in der NY Times

„The big collectors don´t really travel across time zones anymore“ war das Zitat bei der Eröffnung der Independent Brussels. Soll heissen, man sieht alles auch auf den regionalen Messen genauso und war als Werbung für diese gedacht. Doch war mein Eindruck ein anderer: Wie wohltuend die Dominanz europäischer, vor allem belgischer und französischer Galeristen ist und ich fühle mich bestärkt in der „Humus-Theorie“ (vgl Tagebuch 21. März 2017), uns bewusst zu machen, woher wir kommen. Wie nahe ist mir die surrealistische Herangehensweise einer Katrien de Blauwer!